Jeden Tag ein neues Wetter

Wir haben jetzt eine Wetterkamera! Genaugenommen haben wir die schon eine ganze Weile aber ich habe es nicht schneller geschafft, die Bilder auch zu veröffentlichen.

Es wird also jetzt jeden Tag ein Wetterfoto aufgenommen und in diesem Blog veröffentlicht.
Allerdings möchte ich natürlich nicht, dass wirklich die gesamte Öffentlichkeit in meinen Garten schauen kann, und bei Google möchte ich diese Bilder auch nicht finden 😉
Aus diesem Grunde habe ich einen neuen geschützten Bereich angelegt, den ich als halböffentlich betrachte. Den Schlüssel hierzu habe ich also quasi unter die Fußmatte gelegt: der Benutzername ist meine UStID und das Passwort meine Handynummer 🙂
Wenn euch das zu kompliziert ist, könnt ihr mich natürlich auch gerne fragen. Und wer bereits über einen Login aus dem Bereich „Friends & Family“ verfügt kann diesen natürlich auch verwenden.

Viel Spaß: zur Wetter-Cam hier lang

Kartoffeln? Ackern!

Kartoffelacker ist wenn man für Kartoffeln ackern muss.
Kartoffelacker ist wenn man für Kartoffeln ackern muss.

Wer arbeitet soll auch essen – ja aber wer essen will muss auch erst mal arbeiten 😉
Bei frühlingshaften 7°C bietet es sich doch förmlich an, an einem 3. Advents-Samstag mal eben einen Kartoffelacker fürs nächste Jahr anzulegen.

Novemberwetter

Grau zieht der Nebel – aber das kennt man ja.

Das jedoch die Tage im November nochmal soviel heller werden hätte ich mir nie träumen lassen.

Mit gut zwei Monaten Verspätung wurde heute endlich unser Gerüst abgebaut, und es ist wirklich unglaublich um wieviel heller die Wohnung dadurch wird, selbst in den grauen, trüben Tagen des November.

Man gewöhnt sich so schnell an die Dunkelheit, das ich vollständig vergessen hatte wie hell unsere Wohnung zuvor war, und es ist so schön endlich wieder Licht zu sehen (auch am Ende des Tunnels).

Smart?

Donnerstag-Morgen, 8:20 Uhr auf der B101 Richtung Süden. Die Straße ist vierspurig ausgebaut, Tempolimit 120 km/h. Auf der linken Spur zieht ein Smart an mir vorbei, deutlich mehr als 10 km/h schneller als ich, also sagen wir mal mit 140 km/h.
Plötzlich Nebel, geschätzte Sichtweite 75-100 m. Was macht der clevere Smart-Fahrer in dieser Situation? Nebelschlussleuchte einschalten! Langsamer wird er nicht.
Wie doof kann man eigentlich sein?

Park & Ride im Südosten von Berlin

Ich habe mal eine Liste der P&R-Parkplätze im Südosten von Berlin zusammengestellt, da diese im BVG-Liniennetz leider nicht mehr verzeichnet sind.

P+R Tempelhof (S 41,42,45 + U 6)
Tempelhofer Damm 118, 12099 Berlin
Parkplatzart: Offene Fläche, Park & Ride
Kapazität: 70

P+R Innsbrucker Platz (S 41, 42, 45 + U 4)
Innsbrucker Platz, 10827 Berlin
Parkplatzart: Offene Fläche, Park & Ride
Kapazität: 35

Plänterwald (S 8, 9)
Köpenicker Landstraße, 12435 Berlin
Parkplatzart: Offene Fläche, Park & Ride
Kapazität: 15

P+R Bundesplatz (S 41,42,45 + U 9)
Bernhardstraße, 10715 Berlin
Parkplatzart: Offene Fläche, Park & Ride
Kapazität: 75

P+R Priesterweg (S 2, 25)
Priesterweg, 10829 Berlin
Parkplatzart: Offene Fläche, Park & Ride
Kapazität: 85

P+R Heidelberger Platz (S 41,42,45 + U 3)
Rudolstädter Straße, 10713 Berlin
Parkplatzart: Offene Fläche, Park & Ride
Kapazität: 140

P+R Breitenbachplatz (U 3)
Dillenburger Straße, 14199 Berlin
Parkplatzart: Offene Fläche, Park & Ride
Kapazität: 200

P+R Parchimer Allee (U 7)
Parchimer Allee, 12359 Berlin
Parkplatzart: Offene Fläche, Park & Ride
Kapazität: 150

P+R Alt-Mariendorf (U 6)
Reißeckstraße, 12107 Berlin
Parkplatzart: Offene Fläche, Park & Ride
Kapazität: 125

P+R Marienfelde (S 2)
Bahnstraße, 12277 Berlin
Parkplatzart: Straßenparkplatz, Park & Ride
Kapazität: 75

P+R Buckower Chaussee (S 2)
Buckower Chaussee, 12277 Berlin
Parkplatzart: Offene Fläche, Park & Ride
Kapazität: 65

P+R Rudow (U 7)
Waltersdorfer Chaussee, 12355 Berlin
Parkplatzart: Offene Fläche, Park & Ride
Kapazität: 40

P+R Schichauweg (S 2)
Schichauweg, 12307 Berlin
Parkplatzart: Offene Fläche, Park & Ride
Kapazität: 75

P+R Lichtenrade (S 2)
Steinstraße, 10119 Berlin
Parkplatzart: Offene Fläche, Park & Ride
Kapazität: 120

P+R Grünau (S 8, 46)
Adlergestell, 12527 Berlin
Parkplatzart: Offene Fläche, Park & Ride
Kapazität: 230

P+R Mahlow (S 2)
Bahnhofstraße, 15831 Mahlow
Parkplatzart: Straßenparkplatz, Offene Fläche, Park & Ride
Kapazität: 80

P+R Blankenfelde (S 2)
Karl-Marx-Straße, 15827 Blankenfelde
Parkplatzart: Offene Fläche, Park & Ride
Kapazität: 110

P+R Rangsdorf (RE 3, 7)
Fontaneplatz 1, 15834 Rangsdorf
Parkplatzart: Straßenparkplatz, Park & Ride
Kapazität: 50

P+R Zossen (RE 3, 7)
Bahnhofstraße 59, 15806 Zossen
Parkplatzart: Offene Fläche, Park & Ride
Kapazität: 50

P+R Wünsdorf-Waldstadt (RE 3, 7)
Am Bahnhof 3, 15838 Wünsdorf
Parkplatzart: Straßenparkplatz, Offene Fläche, Park & Ride
Kapazität: 50

Quelle: BMW Parkinfo

S- und U-Bahnnetz mit Regionalbahn; Tarifbereich ABC

Kostenloser Parkplatz ohne P+R:

Parkplatz Reinhardtstraße
Reinhardtstraße 1-3, 12103 Berlin
Parkplatzart: Offene Fläche
Kapazität: 75
Höhenbegrenzungen: Keine

Wer braucht schon Enkel?

(Bunkerbeton, Teil 2)

Die Vorgeschichte gibts hier: Ich brauche dringend Enkel

Als ich meinem Baumeister, dem Besitzer des Hammers, mein Werk präsentierte, staunte er nicht schelcht über den Beton, den die damals verwendet haben. Aber das dem mit einem normalen, kleinen Stemmhammer nicht beizukommen sei, war ihm sofort klar: da müsse „der große Gelbe“ ran, der knackt das weg.

Heute erhielt ich also „den großen Gelben“. Der ist schon wie ein richtiger Presslufthammer, nur halt mit Strom. Dummerweise macht ihn der enthaltene Motor erheblich schwerer als einen gleichwertigen Hammer mit Pressluft. Das Ding wiegt schätzungsweise 5-6 mal so viel wie der kleine, aber er hat halt auch richtig Bums.
Langer Rede kurzer Sinn: ein „großer Gelber“, ein guter Vorschlaghammer, eine Flex und eine Stunde harter Arbeit und die Mauer ist Geschichte.
Meine Rücken schreit mich an, ich hätte das doch den Enkeln überlassen sollen, aber soviel Zeit habe ich nunmal nicht, und immerhin habe ich mir mein Feierabendbier redlich verdient. Prost!


Und da schließt sich dann auch wieder der Kreis zu meinem derzeitigen Lieblingslied: Preßlufthammer-B-B-Bernhard

Ich brauche dringend Enkel!

(Bunkerbeton, Teil 1)

Eine Jauchewanne im Hof, als Pool zu klein und als Hochbeet zu undurchlässig, also muss sie weg. An dieser Betonwand hat sich schon der Bagger unseres Tiefbauers die Schaufelzähne ausgebissen, und der meinte, das sei Bunkerbeton und den könne man nur wegstemmen.

Eisenbinden, Betonstemmen und Schuttschippen sind zufällig die Dinge, die ich damals während meiner Ferienjobs auf der Baustelle gelernt habe (neben ohne Hände zu rauchen, um halb neun Bier trinken und während einer Zigarettenpause die Schaufel nicht aus der Hand zu legen und schwer beschäftigt auszusehen, falls zufällig der Polier vorbeikommt). Und da gerade ein Stemmhammer anwesend ist: frisch ans Werk!

Nach wenigen Minuten weiss ich was „Bunkerbeton“ bedeutet, der Beton im Wasserkraftwerk Wülmersen ist nicht so hart wie der meiner Jauchewanne. Nach einer Stunde Schwerstarbeit für mich und den Hammer habe ich dieses imposante Stück aus der Wand herausgearbeitet. Bei dem Tempo werde ich die Mauer zu Lebzeiten nicht mehr beseitigt bekommen, und auch meine Kinder zu ihren Lebzeiten nicht: ich brauche dringend Enkel, sie hätten vielleicht die Chance dieses Werk zu vollenden!

Fortetzung folgt: Wer braucht schon Enkel?

Macht der Gewohnheit

5 Jahre lang stand in Blankenfelde ein Waschtisch am rechten Fußende meines Bettes. Seit einem 3/4 Jahr wohnen wir nun in Zossen und am rechten Fußende meines Bettes steht eine Kommode.

Wenn der Zeiger sich nicht mehr richtig führen lässt ist es höchste Zeit für einen Mausputz. Die dafür notwendigen Wattestäbchen befanden sich immer in oben genanntem Waschtisch. Man stelle sich nun meine Verblüffung vor als ich leicht irritiert vor der Sockenschublade von besagter Kommode stehe und erst langsam begreife, warum ich die Wattestäbchen nicht finden kann.
Das solche Dinge so tief sitzen hätte ich mir nie träumen lassen.

Back to the roots – 96 Jahre zuvor

Nachdem es uns nun also nach Zossen verschlagen hat fand sich auf dem elterlichen Dachboden eine kleine Sensation. Das es mütterlicherseits Verwandschaft in Berlin gibt ist hinlänglich bekannt. Das es jedoch seitens meines Vaters eine Verbindung nach Zossen gab ist neu.

Diese Postkarte schrieben zwei meiner Großonkel am 22. März des Jahres 1918 an meine Großmutter. Ob beide zu der Zeit in Wünsdorf stationiert waren, oder nur einer von ihnen, und der andere ihn besucht hat, ist unklar.